Facebook Fanpage vs. Website

Sicherlich haben Sie schon des Öfteren bemerkt, dass Sie auf einer Facebook-Fanpage eines Unternehmens keine Internetadresse vorfinden konnten.

Eine Person, die nach Informationen über Produkte und Dienstleistungen sucht, wird auf der Facebook-Fanpage nichts entdecken können. Wer steckt hinter dem Unternehmen? Die Vielfalt der Informationen, die zu einer Entscheidung führen, ist groß und abhängig vom jeweiligen Internetuser. Einen Klick weiter wartet schon die Konkurrenz auf den Besuch.

Punkt 1 – Der Aufbau
Der Aufbau einer Website (Kopf, Inhalt, Seitenleiste, Fußzeile) unterscheidet sich stark von einer Facebook-Fanpage. Sie haben beim Aufbau einer eigenen Website viel mehr Möglichkeiten, Informationen zu strukturieren sowie darzustellen.

Punkt 2 – Die Gestaltung
Die Möglichkeiten der Gestaltung einer Fanpage beschränkt sich derzeit nur auf das Profilbild und das Titelbild. Meistens findet man in dem kleinen Profilbild das Logo und im großen Titelbild ein Bild oder eine Grafik vom Unternehmen. Eine Website bietet viel mehr und das eigene Corporate Design kommt viel besser zur Geltung. Auch bei bei den einzelnen Unterseiten einer Website gibt es mehr Gestaltungsmöglichkeiten.

Punkt 3 – Die Aktualität
Sie können sowohl in Facebook als auch in einem Blog über „NEUES“ berichten.

Vorteile bei Facebook-Fanpage:
– schnelle Verteilung der Neuigkeiten in Form von Texten, Fotos, Videos und Links
– Fans, die neue Nachrichten lesen und teilen
– Veröffentlichung von Blogeinträgen der eigenen Website (in Kurzform und mit Link zur Website)

Nachteile bei Facebook-Fanpage:
– einem Beitrag können keine Kategorien zugeordnet werden
– mit Stichwörtern findet man seinen Beitrag nicht wieder
– alte Postings verschwinden nach unten
– keine Seitennummerierung

Punkt 4 – Die Inhalte
Facebook ist ein soziales Netzwerk mit vielen Möglichkeiten. Die eingestellten Daten werden auf Servern von Facebook gespeichert. Die Nutzung der Daten regeln die Nutzungsbedingungen. Hier kann Facebook sein Hausrecht geltend machen. Bei einer Website haben Sie vollen Zugriff auf Ihre Daten und können diese auch vor Verlust eigenhändig sichern und wiederherstellen lassen.

Punkt 5 – Die rechtliche Seite
Wer als Unternehmer eine Facebook-Fanpage betreibt, ist dazu verpflichtet, ein Impressum bereitzustellen. Geregelt ist die Impressumspflicht nach § 5 TMG / § 55 RstV. Ein fehlendes Impressum oder unvollständige Daten können zu einer teuren Abmahnung führen.

Punkt 6 Datenschutz
Das soziale Netzwerk Facebook steht schon zu Beginn in zahlreichen Ländern wegen seiner Datenschutzpraktiken in der Kritik.

Eine Facebook-Fanpage ist und bleibt nur ein Kanal, in dem Neuigkeiten eingestellt und verteilt werden können. Die Möglichkeiten der Gestaltung, Darstellung eines Unternehmens sowie Speicherung von Daten sind hier nicht oder nur sehr begrenzt möglich. Eine solche Fanpage kann daher keine Website ersetzen. Richtig ist es, die sozialen Kanäle mit der eigenen Website zu verknüpfen. Informationen können nach Freigabe dort veröffentlicht und bekannt gemacht werden. Lassen Sie sich auf jeden Fall beraten und starten Sie in den nächsten Wochen mit einer professionellen Website durch!

Content-Arten – Content Marketing Teil 2

Social Media braucht Inhalte und zwar Inhalte mit Mehrwert für den User. Egal ob Sie einen Corporate-Blog für Ihr Unternehmen betreiben oder Social Media Präsenzen betreuen. Mit diesem Artikel möchte ich Ihnen die geläufigsten Content-Arten kurz vorstellen sowie auf ein paar Besonderheiten hinweisen. Bevor Sie losstürzen und fleißig Inhalte produzieren benötigen Sie auf jeden Fall noch eine Content-Strategie. Mit dieser beschäftigen wir uns im Teil 3 der Content Marketing Artikelserie.

Content-Arten im Überblick

– Texte
– Listen
– Fotos
– Grafiken / Infografiken
– Videos
– Podcasts
– eBooks

Texte

Texte sind der Klassiker unter den Content-Arten, da diese in der Regel aus einer knackigen Überschrift, Absätzen und Bildern bestehen. Texte braucht man überall als Artikel in einen Blog, als Post bei Facebook, Google und Twitter oder in einer Unterseite auf einer Website.

Die Texte können zudem mit wichtigen Keywords angereichert werden, die wichtig für die Suchmaschinenoptimierung sind. Wenn Sie ein guter Schreiberling sind, können Sie die Artikel selber verfassen, andernfalls beauftragen Sie einen Freelancer oder eine Agentur, die sich auf Content-Marketing spezialisiert hat.

Listen

Listen kennt sicherlich jeder, man braucht sie ständig beim Einkauf als Einkaufsliste oder die als To-Do-Listen für die Abarbeitung bei Projekten. Eine Liste ist zudem sehr schnell erstellt und sticht dem Betrachter auch gleich ins Auge.

Fotos

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Dies sollten auch Sie sich zu Herzen nehmen, wenn Sie Ihre Inhalte planen. Wenn Sie selbst keine professionellen Fotos erstellen können, besteht auch hier die Möglichkeit einen Fotografen zu beauftragen oder auf eine Bildagentur zurückzugreifen. Hierzu verweise ich auf den ersten Teil der Content Marketing Artikelserie, der sich mit „Bilder kaufen im Internet“ beschäftigt. Bei Fremdfotos sollten Sie immer im Hinterkopf behalten, dass Sie entsprechende Lizenzen „Social Media Lizenz“ benötigen, wenn die Fotos auch in sozialen Netzwerken veröffentlicht werden sollen.

Grafiken & Infografiken

Bestimmte Sachverhalte lassen sich oft schlecht mit vielen Worten beschreiben und
da greift man doch lieber zu einer aussagekräftigen Grafik. Auch hier ist man gut beraten, wenn man diese durch einen Grafiker erstellen lässt.

Videos

Noch besser als Fotos sind Videos und die werden täglich tonnenweise auf Youtube und anderen Videoportalen hochgeladen sowie konsumiert. YouTube ist zudem nach Google die zweitgrößte Suchmaschine weltweit. Mit Videos lassen sehr gut komplexe Sachverhalte leicht darstellen und erklären. Hier haben Sie auch wieder die Wahl, ein Erklärvideo in Eigenregie umzusetzen oder sich professionelle Hilfe an Bord zu holen. Bei einer Agentur je nachdem wo sie ihren Sitz hat, müssen Sie schon zwischen 1000 Euro und 3000 Euro für ein Erklärvideo auf den Tisch legen.

Agentur für Erklärvideos:
http://www.xn--erklr-videos-jcb.de/

Anleitungen für ein Erklärvideo:
http://tutopia.de/tuts/erklaervideo-kostenlos-erstellen
http://www.explain-it.tv/erklaervideos-selber-machen

Podcasts

Was man nicht gut sehen kann, hört man besser. Ständig hört man im Radio – Radiowerbung sticht ins Ohr und bleibt im Kopf. Ein Podcast ist nichts anderes als bloggen in Audioform. Auch mit einfachen Mitteln kann man einen Podcast erstellen. Ein sehr bekannter Podcast ist „Schlaflos in München“ von Annik Rubens.

Schlaflos in München:
http://www.schlaflosinmuenchen.com/

Zum Interview für Podcast erstellen:
http://coachingprodukte-entwickeln.de/podcast-erstellen/
Schritt-für-Schritt-Anleitung:
http://www.pcwelt.de/ratgeber/Schritt-fuer-Schritt-Anleitung-Podcast-Alles-was-Sie-wissen-muessen-6587723.html

E-Books

Lange Texte lassen sich auf Internetseiten schlecht lesen und wenn wir mal ehrlich sind, wer liest schon gerne lange Texte? Sicherlich keiner. Viele Dinge lassen sich oft nicht so leicht erklären und beschreiben. Grundlagen zum Begriff „Social Media“ könnte zum Beispiel in ein E-Book bringen. E-Books haben wie Bücher ein gedruckter Form ein Inhaltsverzeichnis.

Anleitung zum E-Book erstellen:
http://www.giga.de/extra/ebooks/tipps/eigenes-ebook-erstellen-mit-kostenloser-software-anleitung/

Sicherlich gibt es noch weitere Content-Arten, daher werde ich den Artikel entsprechend aktualisieren.

Die 12 entscheidenden Faktoren für Social Media

Grundlage dieses Artikel ist die Pressemitteilung „Die 10 entscheidenden Faktoren für Erfolg in Social Media“ von news aktuell. Ich habe Sie noch was ergänzt. Soweit es möglich war, habe ich noch einige Begriffe übersetzt, da viel mit englischen Bergriffen auch im Bereich Social Media gearbeitet wird. Social Media in Unternehmen, kann zum Erfolg werden, wenn diese 12 Faktoren beachtet werden. Die letzten beiden Faktoren „Timing“ und „Monitoring“ habe ich noch hinzufügt, da ich diese sehr wichtig finde.

Die wichtigsten Faktoren, um im Web 2.0 erfolgreich zu sein:

1 Share of Experience = Teilen von Erfahrungen
Gebe deinem User / Kunden was zurück. Erzeuge positive und relevante Erfahrungen mit Deinen Produkten, Dienstleistungen oder Marke!

2 Die richtigen Social Media Kanäle
Analysiere genau, wo sich wirklich Deine Zielgruppe aufhält und werde dort aktiv. Ein Corporate Blog eignet sich optimal als Rückgat Deiner Kampagne.

3 Mensch sein
Social Media Relations = Social Media Beziehungen brauchen Nähe und Zwischenmenschliches. Behandle jeden Menschen, wie DU auch behandelt werden möchtest! Sei ehrlich und auch fair!

4 Humor als Treibsatz
Wer emotionalisiert, erreicht garantiert mehr Menschen und wird viel mehr weiterempfohlen und provoziert sogar Reaktionen.

5 Content ist König
Halt deinen Mund, wenn du nichts zu sagen hast! Social Media braucht regelmäßig relevante und Inhalte mit Mehrwert für den User!

6 Share-Effekte nicht überbewerten
Teilen ist zwar gut, aber nur durch Engagement entsteht eine enge Bindung zur Community.

7 Zum Mitmachen animieren!
Nur ein geringer Teil ein bis drei Prozent der User liefern Post. Animiere sie zum Mitmachen!

8 Social Media braucht einen Wandel der Unternehmenskultur
Vertraue dem Einzelnen und setze auf Autonomie. Stärke das prozessorientierte Arbeiten und abseits von Hierachien.

9 Nur Engagement zählt, vergiss Klicks
Nur klicken bringt nichts. Es werden Empfehler, Ratgeber und Kommentatoren benötigt.

10 Lerne von Best Practices
Bei Social Media musst Du stets am Ball bleiben. Aber: Abgucken ist erlaubt.

11 Best Timing
Timing ist bei Social Media auch sehr wichtig. Poste Dein Content überwiegend dann, wenn auch Deine User online sind.

12 Monitoring
Überwache nicht nur Deine Social Media Aktivitäten, sondern auch was Andere sagen sowie Deine Mitbewerber!

Wer sich noch intensiver mit den „ Die 10 entscheidenden Faktoren für Erfolg in Social Media“ beschäftigen will, der greift zum Buch von Dr. Roland Heintze und Jörg Forthmann. Das Buch gibt es in gedruckter Form und als Kindle-Ebook.

Amazon „Vordenker in der Social-Media-Kommunikation – die 10 entscheidenden Erfolgsfaktoren in sozialen Netzwerken“.

Bilder kaufen und mehr – Content Marketing Teil 1

Ohne professionelle Bilder geht heutzutage nicht sehr viel im Online-Marketing und auch auf Internetseiten. Bekanntlich sagt ja ein Bild mehr als tausend Worte. Die Klickraten und Conversions sind eindeutig höher mit guten Bildern, als mit keinen oder schlechten Bildern. Mit Bild meine ich auch Fotos und Grafiken jeglicher Art, die auf einer Internetseite, Blog, etc. zum Einsatz kommen können.

Wie kommt man an gute Bilder? Es gibt hier mehrere Möglichkeiten, die ich kurz vorstellen möchte. Entweder die benötigen Bilder kaufen oder man erstellt die Grafiken selber, vorausgesetzt man verfügt über das KnowHow.

Bilddatenbanken:
In Bilddatenbanken kann mittels Bildersuche ganz einfach nach den gewünschten Bildern suchen. Es gibt kostenlose und auch kostenpflichtige Bilddatenbanken. Vor der Nutzung ist bei beiden Varianten eine Anmeldung notwendig. Besonders zu beachten sind die Nutzungsrechte bei den Bildern. Mit einer einfachen Nutzungslizenz, darf man z.B. die Bilder nicht in sozialen Netzwerken verwenden.

Möchte man die Bilder auch für Social Media Aktivitäten nutzen, so ist auf jeden Fall eine Social Media Lizenz erforderlich. Auch wenn man in seinen Blog Bilder einbaut, wo der Artikel mittels Social-Media-Buttions weiterempfohlen wird, ist eine Social-Media-Lizenz dringend notwendig. Lesen Sie sich daher immer in Ruhe die Nutzungsbedingungen durch. Entweder suchen Sie sich nur Bilder mit einer Social Media Lizenz oder Bilder wo man diese durch Zusatz erwerben kann.

Klar gibt es auch lizenzfreie Bilder, aber dies müssen Sie selbst entscheiden, eventuell ist die Qualität und die Auswahl in kostenpflichtigen Bilddatenbanken besser.

Grafiker:
Wer einen guten Grafiker kennt, kann auch mit diesem zusammenarbeiten. Grafiker kann man auch in Auftragsportalen finden, falls man keinen zur Hand hat. Hier sollte man wissen, das die Rechte am Bild (Urheberrecht) beim Grafiker liegen. Besprechen Sie die Details, wo Sie das Bild einsetzen möchten. Halten Sie die Vereinbarungen / Nutzungsbedingungen / Lizenzen mit dem Grafiker unbedingt schriftlich fest. Vielleicht können Sie die Urheberrechte günstig vom Grafiker abkaufen.

Nun eine kleine Auflistung an Bilddatenbanken. Diese Liste werde ich natürlich stets ergänzen. Falls Sie noch eine gute Quelle wissen, dann schreiben Sie mir!

Fotolia
Fotolia ist eine der größten Bilddatenbanken und bietet über 35 Millionen lizenzfreie Fotos, Vektoren und Bilder. Es gibt auch Bilder mit einer Social Media Lizenz.

Internet: http://de.fotolia.com/
Lizenzen und Vereinbarungen: http://de.fotolia.com/Info/Agreements

Clipdealer
Clipdealer ist eine Bildagentur aus München. Bei Clipdealer gibt es über 30 Millionen lizenzfreie Medien (Foto, Video, Audio, Vektoren).

Internet: http://de.clipdealer.com/index.php
Social Media Lizenz: http://de.clipdealer.com/socialmedialicense

Pixabay
Pixabay ist eine sehr kleine Bilddatenbank mit 300.000 kostenlosen Fotos, Vektoren und Illustrationen. Die Pixabay-Bilder können kostenlos und ohne Quellenangabe für private und auch kommerzielle Zwecke verwendet werden.

Internet: http://pixabay.com/
Lizenzen und Bedingungen: http://pixabay.com/de/service/terms

Shutterstock
Bei Shutterstock erwarten dem User mehr als 40 Millionen Stockfotos, Vektorgrafiken, Videos und Musiktitel. Hier findet man alles, was man so für kreative Projekte benötigt. Ein Highlight ist hier, das registrierte User jeden Woche kostenfreie Fotos erhalten können.

Internet: http://www.shutterstock.com/de/
Lizenzen und Bedingungen: http://www.shutterstock.com/licensing.mhtml

iStock
Bei iStock findest du Bilder, Grafiken, Videos, Sounds und redaktionelle Bilder. Eine gewissen Anzahl habe ich leider nicht ausfindig gemacht.

Internet: http://deutsch.istockphoto.com/
Lizenzen und Bedingungen: http://deutsch.istockphoto.com/help/licenses

Pixelio
Pixelio ist eine kostenlose Bilddatenbank für lizenzfreie Bilder.

Internet: http://www.pixelio.de/
Lizenzen und Bedingungen: http://www.pixelio.de/static/lizenzvertrag_redaktionell_und_kommerziell

Social Media Trends 2015

Auch im neuen Jahr wird Social Media Marketing weiter eine wichtige Rolle für Social-Media-Marketer spielen. Für Unternehmen, die sich noch nicht mit Social Media beschäftigt haben, wird es höchste Eisenbahn auf den Social Media Zug aufzuspringen. Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Social Media, z.B. Markenaufbau, Reichweite, Kundendialog, Networking, Wissenmanagement etc. haben sich bereits bestens in der Marketing-Landschaft etabliert. Wie alle anderen modernen Marketingkanäle ist Social Media ständig in Bewegung.

1. Ohne Geld wenig Reichweite
Facebook, der Dauerbrenner der Sozialen Netzwerke, macht es vor und andere werden sicherlich rasch nachziehen: 2015 gibt es immer weniger organische Reichweite, d.h. Die kostenlose organische Reichweite der sozialen Netzwerke ist im Sinkflug. Das bedeutet, eine Social-Media-Marketing-Kampagne ist ohne Social Ads undenkbar. Als Social-Media-Marketer muss man die Möglichkeiten der Social-Ads jetzt noch besser nutzen. Hierzu ist der Zielgruppenanalyse und dem Targeting eine gewisse Priorität zuzuordnen.

2. Facebook-Ads werden noch teurer
2014 wurden bereits die Facebook Ads teurer und 2015 wird sich dieser Trend fortsetzen. Durch die weitere Verknappung des organischen Traffics ergibt sich dadurch eine noch größere Abhängigkeit.

3. Social ist mobil
Die Nutzung von sozialen Netzwerken auf mobilen Endgeräten wird auch 2015 ungebremst weiter wachsen. Angetrieben wird dies u.a. durch mobile Messenger wie Whatsapp und Co. Der entscheidende Kanal bei Social Media ist 2015 der „mobile“. Unausweichlich hat dies zur Konzequenz, das Berührungspunkte mobil optimiert werden müssen – von der eigenen Website bis zu den E-Mails.

4. Twitter Ads gehören zum Standard-Repertoire
In der Echtzeitkommunikation ist der Microblogging-Dienst Twitter die erste Wahl. 2015 können nun auch KMU auf Twitter Werbung schalten. Derzeit arbeitet Twitter verstärkt an seinem Ad-System im Social-Media-Bereich und die Aussichten stehen unter einem guten Stern, dass viele Marketer sich davon überzeugen lassen. Auch wenn die Reichweite der Social-Ads nicht an die Facebook-Reichweite herankommt, bleibt es ein attraktiver Konkurrent Nummer Eins.

5. Verschmelzung von Content Marketing und Social Media Marketing
Die beiden Gesellen Content Marketing und Social Media Marketing gehören zusammen wie die Butter auf das Brot. Inhalte brauchen Reichweite, müssen vermarktet werden – ohne Inhalte kein Social Media Marketing möglich. Content-Marketing braucht also Distributionsmöglichkeiten mit großer Reichweite, die auch ein gutes Targeting ermöglichen. Ohne Inhalte auch keine Aufmerksamkeit. Social Media in Unternehmen ist daher ein MUSS. Daher wird es 2015 zu einer großen Abhängigkeit kommen, die letztendlich in einer Verschmelzung zum „Social Content Marketing“ enden könnte…

6. Social Media wird endlich zum Dialogkanal
Social = Interaktion – Menschen – Gespräche. Dieser Aspekt wurde beim Social Media Marketing in den vergangenen Jahren oft verschlafen. Studien sind der Beweis dafür, dass sich das ändert. Unternehmen und Marken setzen verstärkt auf Interaktion und Engagement im gesamten Social Network und nicht nur im eigenen Kanal. Daher wird 2015 Social Media der erfolgreichste Kanal zum Dialog.

7. Instagram erobert Deutschland
In Deutschland verfügt Instagram bereits über 3 Millionen User und die Tendenz ist steigend. Instagram ist derzeit, wenn es um bilderzentriertes Social-Media-Marketing geht, die Nummer Eins. Neben den Bildern liebäugelt Instagram noch mit Micro Videos und die Chancen stehen gut, dass diese Funktion zum Einsatz kommt. Noch ein Grund mehr, sich als Social-Media-Marketer intensiver mit Instagram zu beschäftigen. In Verbindung mit einem guten Ad-System 2015 werden Social-Media-Marketer sicherlich nicht ausweichen können.

Impressumspflicht bei Facebook

iele Unternehmen meinen noch immerr, es gäbe keine Impressumspflicht bei Facebook oder noch besser das Social Web ist ein rechtsfreier Raum. Das sieht der deutsche Gesetzgeber anders. Soziale Netzwerke wie Facebook, die gewerblich genutzt werden, unterliegen auch der Impressumspflicht.

Auch für die Facebook Impressumspflicht ist das Gesetz für sogenannte Telemedien § 5 (TMG) und die Richtlinien vom Rundfunkstaatsvertrag § 55 (RstV).

Nicht nur, dass man die Anbieterkennzeichnung benötigt, wichtig ist auch der Inhalt des Impressum. Auch fehlende oder falsche Angaben können zu einer Abmahnung führen. Es ist bekannt, dass Facebook nicht den deutschen Gesetzen folgen kann. Endlich. Seit dem neuen Design von Facebook gibt es endlich ein Eingabefeld für das Impressum.

Jedoch ist das neue IMPRESSUMs-Feld nicht überall sichtbar und es bedarf wie immer einer Nachbearbeitung. Rechtsanwalt Thomas Schwenke hat in seinem Artikel „Endlich rechtssicher! Facebook führt die Impressumrubrik für Seiten ein“ diese Erneuerung beschrieben und auf die Defizite deutlich hingewiesen. Zu finden ist die neue Impressums-Rubrik bei Facebook-Fanpage unter Einstellungen „Seiteninfo“.

Es gibt Fachanwälte, die sich auf das Online-Recht spezialisiert haben und auf ihrer Website einen Impressum-Generator zur Verfügung stellen. Die Nutzung des Impressum-Generator ist kostenlos. In wenigen Schritten zum sicheren Impressum.

Fazit: Die Impressumspflicht bei Facebook ist heute und auch in Zukunft ein MUSS für jeden Unternehmer!

Gesetze im Internet:
http://www.gesetze-im-internet.de/tmg/

Impressumfehler auf Fanseiten – Massenabmahner siegen vor Gericht

Impressumsfehler auf Fanseiten – Massenabmahner siegen vor Gericht (Update)

Impressum-Generator:
http://www.e-recht24.de/impressum-generator.html

Rechtsanwälte für Internet-Recht:

Rechtsanwalt Sören Siebert
http://www.e-recht24.de

Rechtsanwalt Thomas Schwenke
http://rechtsanwalt-schwenke.de

Brauche ich Social Media Monitoring – Teil 1

Social Media Monitoring ist noch eine recht junge Disziplin im Social Media Marketing. Aber was steckt genau hinter diesem englischsprachigen Begriff? Brauche ich das wirklich als Unternehmen? Muss ich mir auch als Kleinunternehmer dazu Gedanken machen?

Mit dem Social Media Monitoring meint man die Überwachung  aller Aktiviäten im Social Web. Dazu gehören nicht nur die sozialen Netzwerke wie Facebook, Google+. Twitter und Co. , sondern z.B. auch Online-Magazine von Zeitungen und Zeitschriften, die bekanntlich auch über Organisationen schreiben können. Über Ihre Organisation wird nicht nur geschrieben, die Inhalte werden auch,  je nach Interesse der User,  fleißig geliked, geteilt und kommentiert. Dabei kann der Tonfall positiv als auch negativ ausfallen. Natürlich haben Sie schlechte Karten, wenn über Sie oder Ihre Produkte und Dienstleistungen massig Kritik geübt wird.

Damit dies nicht böse endet bzw. zum Shitstorm ausartet, ist eine ständige Überwachung im Social Web erforderlich. Social Netzwerke schlafen auch nicht, da an jeden Tag, Wochenende und Sonntagen Hochbetrieb ist.  Es einfach so belassen wie es ist, kann Image-schädigend sein und spiegelt sich auch mit Umsatzeinbußen wieder. Wenn Sie auch noch keine eigenen Social Media Präsenzen haben, ist es wichtig, in den Markt zu lauschen.

Entweder legen Sie selbst Hand an oder beautragen eine Agentur, die Sie im Bereich Social Media Monitoring tatkräftig unterstützen kann.  Wenn Sie selbst über Social Media Knowhow verfügen, dürfen Sie selbst loslegen.  Für den Start ins Social Media Monitoring
reichen kostenlose Tools. Kostenlose Tools stelle ich im zweiten Teil vor. Sie müssen diese selbst ausprobieren und ggf. zusammenstellen. Neben den kostenlosen Tools gibt es einige kostenpflichtige Social Media Monitoring Tools. Die kosten natürlich einige hundert Euro, verfügen aber über mehr Funktionen.

 

 

Social Media für Kleinunternehmer

Neben einem eigenen Web-Auftritt in Form einer Website bzw. Onlineshop gibt es noch weitere Möglichkeiten, sich und sein Unternehmen bekannter zu machen. Der Grundstein sollte jedoch immer eine professionelle und aktuelle Website sein.

Soziale Netzwerke wie Facebook, Google+, Twitter und Co. sind in aller Munde und diese werden so schnell nicht vom Markt verschwinden. Nein, im Gegenteil, die sozialen Plattformen sind stets in Bewegung, bringen ständig neue Features hervor, neue Social Media Dienste kommen hinzu und machen unser Leben noch bunter sowie angenehmer. Neben der privaten Nutzung werden die Möglichkeiten zur Kommunikation, Interaktion und Zusammenarbeit nicht nur von großen Unternehmen wie Daimler, Coca Cola, Otto und Co. genutzt, sondern auch bereits von vielen mittelständischen Unternehmen.

Märkte sind Gespräche und dort können auch Sie sich als Kleinunternehmer einklinken. Egal, ob Sie Einzelunternehmer, Freelancer, Künstler oder ein kleines Unternehmen mit ein paar Angestellten sind. Sie können Social Media Marketing mit der Erfindung der Dampfmaschinen vergleichen. Wer damals auf die Dampfmaschine gesetzt hat, war nicht nur bekannter sondern auch erfolgreicher. Nutzen Sie die Chance und seien Sie noch näher an Ihren Kunden und Interessanten dran.  Wenn Social Media für Sie noch Neuland ist und Sie skeptisch sind, lassen Sie sich auf keinen Fall die Möglichkeiten im Social Media Marketing entgehen! Verschaffen Sie sich noch heute einen Wettbewerbsvorteil.

Let’s go Social Media Dampfmaschine! Sowohl für den Start als auch für den zukünftigem Einsatz mit Social Media brauchen Sie eine tragfähige Strategie, viel Zeit und Geduld. Bevor Sie sich ins Social Media Abenteuer stürzen, lassen Sie sich eingehend beraten. Viele Werbeagenturen bieten eine kostenlose Social Media Erstberatung an.

Social Media Redaktionsplanung im Team

Insbesondere auf Facebook ist es ohne Planung sehr schwierig, aus der Masse der auf der Plattform verbreiteten Aktivitäten herauszustechen und einen relevanten Anteil der eigenen Zielgruppe zu erreichen.

In der Regel findet die Redaktionsplanung dabei mithilfe eines Social-Media-Redaktionsplans in Excel statt. Wie in der der Zusammenstellung von Social-Media-Redaktionsplänen von Ronald Raßmann in seinen Artikel festgestellt, ist dies für Teams, insbesondere verteilte Teams, nur bedingt tragbar.

Solche Teams gibt es immer häufiger im Social-Media-Management: Externe Experten beraten interne Teams, Agenturen betreuen Profile und benötigen eine Abnahme, Redakteure sollen Beiträge schreiben aber nicht direkt veröffentlichen oder interne Stakeholder bringen ihre Ideen mit ein.

Deshalb haben wir mit some.io ein Social-Media-Redaktionssystem für Teams entwickelt. Statt Excel-Sheets werden die Beiträge in einer Timeline, wie bei Facebook und Twitter, verfasst und zeitversetzt direkt veröffentlicht.

Die Teams lassen sich beliebig zusammenstellen. Es ist zum Beispiel möglich beliebig vielen Ideengebern aus dem Unternehmen Zugriff zu geben während nur ein oder zwei Social-Media-Managern die Beiträge einsortieren und veröffentlichen. Besonders interessant für gleichberechtigte Teams ist aus meiner Sicht dabei das 4-Augen-Prinzip, welches neben der normalen Rechtevergabe möglich ist. Hier gibt es keine Hierarchien, aber jeder Beitrag wird von einer anderen Person noch einmal gegengelesen und freigeschaltet.

some.io stellt Teams in Zentrum des Social-Media-Management und will damit die Betreuung der sozialen Medien tiefer ins Unternehmen hinein tragen. Social Media kann nur dann authentisch sein, wenn nicht nur ein einzelner Social-Media-Manager am Unternehmen vorbei twittert und postet, sondern alle Stakeholder mit einbezogen werden.

Über den Autor:
Jona Hölderle berät seit vielen Jahren gemeinnützige Organisationen in der strategischen Ausrichtung ihrer Online-Kommunikation. Gemeinsam mit einem Kollegen hat er some.io gegründet um Teams die Arbeit in sozialen Medien zu erleichtern. some.io http://some.io/de/ kann 14 Tage kostenlos getestet werden ohne Zahlungsdaten zu hinterlegen.

Erfolgsmessung für Social Media

Social Media-Aktivitäten stärken im Idealfall die Kundenloyalität und verbessern die Platzierungen bei den Suchmaschinen. Sie können die Kauflust anregen und das Image aufpolieren. Außerdem geben Social Media Kampagnen die Möglichkeit, vom Kunden zu lernen und Betriebsabläufe zu verbessern. Doch was kostet die Kampagne und was kommt wieder zurück?

Umsätze steigern mit Social Media Strategien

Social Media Aktivitäten können Umsätze und den Bekanntheitsgrad eines Unternehmens deutlich steigern. Ganz gleich, ob Facebook, Twitter, YouTube oder ein Blog – überall kann ein Unternehmer mit Kunden und Interessenten in Kontakt treten und mehr über die Kundenbedürfnisse lernen. Das hat vorteilhafte Auswirkungen für die Vermarktung.

Laut einer Studie von BITKOM, dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., nutzen 72 % der 723 befragten Firmen Social Media fürs Marketing, 60 % für die Öffentlichkeitsarbeit.
Damit Social Media Budgets bewilligt werden, erwarten Vorstände und Geschäftsführer positive Erfolgs- und Umsatzmeldungen. Der ROI, Return on Investment, kann darstellen, ob Budgets sinnvoll verwendet werden und wie sie besser eingesetzt werden können.

Erfolgsmessungen anhand von Klicks und Conversion Tracking

Das Besucherverhalten lässt sich mit den Werkzeugen von Facebook und YouTube bereits grob analysieren. Jeder Klick markiert das Interesse von Usern. Traffic steigert die Chancen auf Umsatz und außerdem die Platzierungen bei den Suchmaschinen. Auch der Austausch mit Usern wird von Google positiv bewertet. Erfolgt anschließend die Bestellung oder die Anfrage von Informationen, ist eine Conversion realisiert. Werden diese Kennzahlen mit denen herkömmlicher Werbekampagnen verglichen, lassen sich anhand von Kosten und Umsätzen, Erfolgsmessungen durchführen.

Vergleichsmessungen eignen sich auch sehr gut für Umsätze vor und nach den jeweiligen Social Media Kampagnen. Hier sind jedoch auch die äußeren Einflüsse wie beispielsweise allgemeine Konsumlaune, Jahreszeiten, traditionell gute Verkaufsmonate und Produktinnovationen einzubeziehen.

Klassisches ROI-Modell nicht auf die Social Media übertragbar

Nach Angaben der BVDW-Fachgruppe Social Media gibt es den allgemein gültigen Social Media ROI nicht. Doch die individuelle Erfolgsmessung ist vonnöten, um effektiv zu sein. Das User-Engagement ist dabei ein wichtiges Kriterium. Doch ist die grobe Messung des Traffics, also der Besucheranzahl, die Anzahl von Fans auf Facebook oder der Follower auf Twitter nicht ausreichend, um eine effektive Social Media Strategie zu bestimmen.

Mehrdimensionalität der Social Web Kommunikation
Das ROI-Modell aus dem klassischen Marketing ist nicht auf die Social Media Aktivitäten 1:1 übertragbar. Denn soziale Netzwerke sind lebendig. Das Userverhalten beeinflusst beispielsweise auch das Firmenimage und die Loyalität zum Unternehmen und damit die Wertschöpfung. Die Kontakte mit Kunden und Interessenten sind vielfältig und nicht so überschaubar wie bei Print-Anzeigen und Werbespots.

Die Online- und die Offline-Welt verschmelzen immer mehr miteinander. Die sogenannten Touch Points, an denen ein Kunde mit einem Produkt in Kontakt kommt, sind dank der mobilen Endgeräte vielfältig. War der Kunde eben noch im Laden, hat er das neue Produkt schon online entdeckt und weiterempfohlen. Die direkte Zuordnung der Kampagnen-Erfolge ist damit sehr schwer machbar. Klar, dass hier der „last Cookie“ zur Umsatzmessung nicht allein für den Erfolg gelten sollte.

Keywords und Keyphrases professionell einsetzen
Grundlage für die Online-Messung ist der professionelle Einsatz der Keywords und Key Phrases. Sowohl in den Titeln als auch in den Seitenbeschreibungen und den URLs sollten sie enthalten sein, um klare Signale an die User zu geben. Je mehr diese Keywords und Key Phrases den Nerv der Zielgruppen treffen, desto höhere Klickraten sind zu erwarten.

KPIs festlegen und Ziele erreichen
Der „Key Performance Indicator“ oder die Leistungskennzahl stammt aus der Betriebswirtschaftslehre. Die Ziele einer Kampagne sind bestimmend. Wer seine Ziele kennt, kann diese auch verfolgen und erreichen. Geht es um beispielsweise mehr die Neukundengewinnung oder steht die Umsatzsteigerung im Vordergrund?

Social Media ROI Tracking Tools

Unternehmer messen ihren ROI, den Return on Investment, bezüglich ihrer Marketingkampagnen, auch Social Media Kampagnen, bereits. Wer sich damit noch schwer tut, sollte wissen: Auch für die Social Media gibt es Monitoring Tools wie den Gridmaster. Der Ethority Social Media ROI Calculator ist genauso nutzbar wie das Werkzeug Google Analytics. Hiermit lässt sich der Social Media Verkehr in den einzelnen Netzwerken messen.

Über den Autor: Christian Arno ist der Gründer von Lingo24, einer Übersetzungsagentur, die sich auf Website-Lokalisierung spezialisiert. Folge Lingo24 auf @l24 [//twitter.com/l24de]