Digitalisierung Einzelhandel – Die Chancen

Digitalisierung für den Einzelhandel

Die Digitalisierung ist im Gange und macht nicht vor den örtlichen Händlern halt. Wer sich mit den Themen Digitalisierung und E-Commerce noch nicht beschäftigt hat, der sollte es schleunigst tun! Wer die Zukunft verschläft hat mit rückläufigen Umsätzen zurechnen. Im schlimmsten Fall droht die Geschäftsaufgabe.

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GoDigital

2017 gab es 81% Internetnutzer in Deutschland. Im Vergleich im Jahr 2001 waren es nur 37% Internetnutzer. [1] Ein positive und überwältigende Entwicklung. Das Internet mit seinen ganzen Möglichkeiten gehört heute zum täglichen Leben. Die Generation 50+ entdeckt die vielfältigen Möglichkeiten der Internetnutzung. Noch nie war es so einfach nach gewissen Dingen zu suchen. Es macht keinen Unterschied, ob man in der Region z.B. nach einen Dachdecker sucht oder nach einem günstigen Notebook schaut. Wer nicht online ist, kann nicht gefunden werden…

Kostenersparnis

Durch die Digitalisierung können viele Geschäftsprozesse im Unternehmen komplett automatisiert werden. Über den Einkauf (Einkauf 4.0)[2], die Digitalisierung von Geschäftsabläufen, Verwaltung und Auswertung von Kundendaten mit einem CRM(Customer Relationship Management)[3]. Früher waren es viele Papierschriftstücke, die ausgetauscht werden und heute sind es PDF-Dokumente oder der Datentransfer über eine Schnittstelle. Externe Diensleistungen im Online-Marketing z.B. Suchmaschinenoptimierung[4] werden durch die Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz[5] automatisiert und beschleunigt werden. Das spart Zeit und schont das Werbe-Budget.

Man informiert sich

Potzenzielle Kunden informieren sich an jeden Ort und zu jeder Zeit. Das Internet ist das Medium zur einfachen Rechereche von Information über Unternehmen und deren Produkte und Dienstleistungen. Nur wer als Unternehmer sich online präsentiert, der kann gefunden und Aufträge generieren.

Digitale Empfehlung

Gespräche finden heute nicht nur auf der Straße und im Supermarkt statt, sondern verstärkt in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Co. Als Unternehmer sollte man dies im Blick haben und ebenfalls dort aktiv werden! Voraussetzung ist hier eine Social Media Strategie. Eine gute Geschichte kann sich sehr schnell in den sozialen Netzwerken verbreiten. Die negativen Meldungen auch Shitstorm[6] genannt, verbreiten sich noch scheller .

Online informieren – offline kaufen

Als Händler ist man an den Öffnungszeiten gebunden. Mit einem Onlineshop bzw. einer Website mit Produktpräsentation können Sie an 24 Stunden und an 365 Tage im Jahr verkaufen. Vor einem Kauf informieren sich die meisten potenziellen Kunden online. Positive Bewertungen mit Sternchen und Bewertungsstexten unterstützen zusätzlich den Kaufanreiz. Sie haben die Wahl ob Produktpräsentation oder einen Shop mit Bestellfunktion. Mit diesen Varianten können die Internetnutzer sich über die Warte informieren und im Laden vor Ort abholen.

Viele Hürden – gute Planung notwendig

Die Erstellung eines Onlineshops ist im Vergleich zu einer Website für ein Unternehmen viel aufwändiger und mit mehr Kosten verbunden. Eine gute Planung im Vorfeld erspart zusätzlichen Mehraufwand und Kosten. Ein E-Commerce-Berater bzw. eine Agentur mir Spezialsierung auf Onlineshops können sowohl bei der Planung als bei der Umsetzung und Vermarktung behilflich sein.

Die Hürden im Überblick:
– Shopsystem (Kaufen, Mieten, Individualprogrammierung)
– Anpassungen / System / Design
– Zahlungsarten (Paypal, Kredikarte, Ratenkauf etc.)
– Versandarten
– Warenwirtschaft (Software, Anpassungen, Schnittstelle)
– Lageraussattung und Hardeware (falls notwendig)
– Fotograf und Texter für gute Texte und professionelle Produktbilder
– Rechtsberatung
– Kosten für Vermarktung (SEO[4], Social Media, Printwerbung, etc.)
– Schulung

Die Punkte können Step-by-Step bearbeitet, geplant und kalkuliert werden. Sie sind der Grundstein und Fahrplan für die Shoperstellung.

Kosten für einen Onlinshop

Ein einfacher Shop mit ca. 3-10 Produkten und ein paar Infoseiten kostet um die 2000 Euro. Für kleine Shops brauchen Sie keine Agentur beauftragen, da hier die Kosten um ein vielfaches höher ausfallen. Die Kosten sind von Region zu Region unterschiedlich. Hat in Thüringen ein Dienstleister einen Stundensatz von 70€, sind es Bayern in Münschen um die 100 €. Vergleichen Sie unbedingt die Preise!

Fazit:

Mit einer Online-Präsentation können Sie sich einen Wettbewerbsvorteil verschaffen, neue Kundengruppen erschließen, den Umsatz steigern und dauerhaft die Kunden an Ihr Unternehmen binden. Wenn Sie von Anfang an alles solide planen, werden Sie online Erfolg haben. Für einen kleinen Shop bzw. einer aktuellen Website mit Produktpräsentation benötigen Sie keine Agentur. Sie haben Fragen? Dann schreiben Sie mir!

Quellen:
[1] //de.statista.com/statistik/daten/studie/13070/umfrage/entwicklung-der-internetnutzung-in-deutschland-seit-2001/

[2] //beschaffung-aktuell.industrie.de/einkauf/einkauf-4-0-zeit-fuer-die-reifepruefung/
[3] //de.wikipedia.org/wiki/Customer-Relationship-Management
[4] //www.future-sell-seo.de/
[5]//de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCnstliche_Intelligenz

[6] //www.computerbild.de/fotos/Die-Zehn-bekannte-Shitstorms-7599832.html